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Verwirbelung & Energetisierung von Trinkwasser




 









 



 

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Wasseraufbereitung mit mehrstufiger Filtertechnik

Wasser ist eins der stärksten Lösungsmittel und dadurch in der Lage, zahllose Stoffe in sich aufzunehmen. Das macht eine Wasseraufbereitung vor dem Konsum für den Trinkwassergebrauch des Menschen unerlässlich. Von Verunreinigungen durch Schwebstoffewie Rost, organische Erdanteile und Kalk bis hin zu feinsten Konzentrationen an Chemikalien kann korrekt angewendete Filtertechnik klares und sauberes Trinkwasser hervorbringen. Je nach qualitativem Anspruch werden mehrere Filterungsstufen aneinandergereiht.

Ein Rückspülfilter ist die erste Stufe der Sedimentfilterung bei groben Sand- und Kiesanteilen im Basiswasser.

Die zweite Stufe der Sedimentfilterung durch einen Rückhaltefilter sammelt feinst auftretende Teilchen aus dem Wasser.

Feine Sedimentfilter werden sowohl zur grundlegenden Wasseraufbereitung eingesetzt als auch vor Aktivkohlefiltern, um deren frühzeitige Verstopfung zu vermeiden.

Aktivkohlefilter - Multitalente im Filterungsprozess

Aktivkohle, zumeist aus Kokosnussschalen hergestellt, ist molekular offen und hat somit die Tendenz, andere Stoffe an sich zu binden. Ihre Oberfläche pro Gramm entspricht in etwa einem Fußballfeld. Das bedeutet, dass der Filter bei durchschnittlicher Wasserbeschaffenheit kaum jemals von auszufilternden Chemikalien gesättigt werden kann. Dass Aktivkohlefilter dennoch alle sechs Monate ausgetauscht werden sollten, liegt meist ausschließlich an Mikroorganismen, welche sich mit der Zeit auf natürliche Weise ansammeln.

Aktivkohle-Filterelemente entfernen eine Vielzahl von Stoffen aus dem Trinkwasser, unter anderem:

  • Hormone
  • landwirtschaftliche Chemikalien (Pestizide etc.)
  • medikamentöse Chemikalien (Pharmaindustrie)
  • Chlor
  • Schwermetalle
  • und vieles mehr.

Tatsächlich ist es leichter, die Stoffe aufzuführen, mit denen Aktivkohle nicht fertig wird:

  • Nitrat
  • nukleare Isotope
  • im Wasser gelöste Mineralien.

Vitalisierung durch Kristalle, EM-Keramik und Verwirbelung

Eine weitere Stufe in der Wasseraufbereitung ist die Wasserbelebung. Hier bietet sich der Einsatz von Medien an, die durch Atom- beziehungsweise Molekularschwingung die Informationsstruktur des Wassers beeinflussen. Auf diese Weise behandeltes Trinkwasser wird meist als frisch und wohlschmeckend empfunden. Sogenannte Verwirbler in der Leitung oder am Wasserhahn versetzen das Wasser kurzfristig in seine eigene, natürlich fließende Art. Durch seine Eigenschaft, sich beim Fließen zu drehen, werden die Cluster (Ansammlungen von Wassermolekülen) kleiner und passen sich lebendigen Strukturen wie unseren Zellen besser an. Sie werden in ihrer Größe aufnahmefähiger.

Ausführliche Tests, beispielsweise unter Einsatz von Verwirbelung bei Bewässerungsanlagen in der Landwirtschaft, zeigen eindeutige positive Resultate. Nutzpflanzen reifen besser und nehmen mehr Nährstoffe auf. Näheres zum Thema Vitalisierung finden Sie auch in unserem Blog auf http://www.wasser-trinken.info.

Wasserentkalker, -enthärtung und Ionenaustauscher

In einem weiteren Schritt der Wasseraufbereitung kommen bei Bedarf Wasserentkalker zum Einsatz. Besonders für Haus- und Trinkwasser sind Ionenaustauscher, galvanische Wasserbehandlung und Umkehrosmose zur Kalkbehandlung und -entfernung sehr erfolgreich und beliebt. Die hierbei angewendeten Methoden richten sich maßgeblich nach dem Ziel der Behandlung.

Natürliche Verfahren zur Kalkausfällung (Kalkschutz) durch heterogene Katalyse und galvanische Einflussnahme dienen vorwiegend dem Schutz von Leitungssystemen, Haushalts- und Industriegeräten. In der Folge lassen sich Kalkablagerungen im Leitungsnetz, auf Waschraum-Oberflächen und Geräten vermeiden und sogar zum Großteil rückgängig machen. Hierzu wird ein spezielles Keramik-Granulat als Katalysator genutzt, beziehungsweise es kommt eine sogenannte Opfer-Anode zum Einsatz, um den Prozess in Gang zu setzen.

Ionenaustauscher hingegen dienen zur direkten Herstellung von Trink- und Brauchwasser, indem sie dem Wasser die Kalziumionen entziehen. Das hierbei zum Einsatz kommende Ionenaustauschharz muss der Wasserhärte entsprechend regelmäßig einen Regenerations-Prozess durchlaufen. Große Ionenaustauscher, die für die Behandlung ganzer Häuser konzipiert sind, regeln diesen Prozess größtenteils automatisch, sodass der Verbraucher lediglich Salztabletten nachfüllen muss.

Erzeugung von Aktivwasser

Die Herstellung von Aktivwasser (auch ionisiertes beziehungsweise basisches Wasser genannt) ist ein in Japan und Korea entwickeltes Verfahren, um mittels Elektrolyse den PH-Wert des Wassers zu erhöhen. Hierdurch entsteht besonders basisches Wasser, welches die Oxidation und damit die Verbreitung freier Radikale im menschlichen Körper eindämmt.

In ostasiatischen Ländern schon seit den achtziger Jahren in Gebrauch, hält diese Technologie nun auch vermehrt Einzug in Europa. Eine zusätzliche Filterung ist nicht notwendig, da die Geräte bereits mit Filtern ausgerüstet sind, um die Produktion möglichst reinen Trinkwassers sicherzustellen.

Brunnenfilter gegen Mangan und Eisen im Brunnenwasser

Während für das öffentliche Leitungsnetz strikte Grenzwerte gelten, weist Wasser aus hauseigenen Brunnenanlagen oftmals einen hohen Eisengehalt auf. Dies erkennt man an einer unklaren und braunen Wasserfarbe sowie an einem unangenehmen Geruch. Um gesundheitliche Risiken beim Trinken zu vermeiden, kommen Eisenfilter zur Anwendung.

Eisenbelastungen gehen meist Hand in Hand mit einem erhöhten Mangangehalt im Wasser. Die eingesetzten Filtermedien entfernen sowohl Eisen als auch Mangan. Diese Brunnenfilter sind in unterschiedlichen Größenordnungen erhältlich. Der für Einzelhaus-Filterung am häufigsten eingesetzte Filtergehäusetyp ist als "Big Blue" bekannt. Entwicklungen aus Forschung und Technik bringen darüber hinaus jedoch auch viele sehr effektive Brunnenfilter größerer Ordnung hervor.

Nur wenige Brunnenwässer lassen sich ohne Vorfilterung trinken. In der Regel sind Sediment- und Aktivkohlefilter ebenso gefordert wie eine Eisen-, Kalk- und Manganbehandlung. Der Einsatz solcher Filter ist relativ preiswert und sollte nach eingehenden Tests individuell auf die Beschaffenheit der jeweiligen Wasserquelle abgestimmt werden.

Wasserdesinfektion durch Entkeimung und Bestrahlung

Wann immer Wasser mit Luft in Berührung kommt, entstehen Keime. Das ist zunächst nicht negativ zu bewerten, denn viele Keimarten sind für einen funktionierenden Organismus sogar förderlich. Kritisch wird es, wenn die enthaltenen Keime sich derart vermehren, dass sie die Mikroorganismen in unserem Verdauungssystem dominieren. Auch für den Menschen schädliche Kolibakterien können auf diese Weise in größerer Anzahl entstehen.

Zur Abtötung dieser Mikroorganismen eignen sich UV-Entkeimungsanlagen und UVC-Bestrahlung. Durch Lichtwellen-Bestrahlung wird die Nukleinsäure der Keime verändert, was diese entweder abtötet oder reproduktionsunfähig macht. Dieses verbreitete Verfahren zur Wasserdesinfektion findet unter anderem in Städten Anwendung, die noch Wassertürme betreiben. Die abgetöteten Bakterien werden schließlich durch den Einsatz von Filtern vollständig aus dem Trinkwasser entfernt.

Umkehrosmose - Filterung nach dem Vorbild der Natur

Die Umkehrosmose ist ein Verfahren, welches der Flüssigkeitsaufnahme von Pflanzen nachempfunden ist. Es basiert auf der Erkenntnis, dass sich Flüssigkeitsmenge und -konzentration auf beiden Seiten einer Membranwand dauerhaft angleichen. Eine ebensolche Membran kommt im Umkehrosmose-Filter zum Einsatz, um beispielsweise im Meerwasser Salzionen und Wassermoleküle zu trennen.

Diese Erfindung sorgte für einen Durchbruch, der endlich eine Filterung der feinsten Verunreinigungen zulässt. Auf diese Weise können auch nukleare Isotope, Nitrat und im Wasser gelöste Mineralien gefiltert werden. Die Anwendungsmöglichkeiten des Umkehrosmose-Prinzips sind äußerst vielfältig. Sie umfassen nahezu alle Lebensbereiche, in denen extrem sauberes Wasser benötigt wird - vom Aquarium über die Herstellung exzellenten Trinkwassers bis hin zu Applikationen in der Großindustrie.

Gleichzeitig sollte man bei der Aufbereitung als Trinkwasser bedenken, dass durch das Herauslösen sämtlicher Mineralien ein leicht saurer Geschmack entsteht. Um das Wasser genießbar zu machen, bedarf es einer Nachbehandlung, zum Beispiel mittels Ionen-basierter Mineralisierung - hierbei kommen Mineralgesteine oder auch kalziumhaltige Korallen zum Einsatz. So sind bei solch "jungfräulichem" Wasser sämtliche Vitalisierungsmethoden gut anwendbar.

Nitratreduzierung oder -entfernung

Nitrat ist inzwischen als ein krebserregender Stoff eingestuft und sollte daher möglichst gemieden werden. Im landwirtschaftlichen Bereich steigt jedoch der Nitratgehalt des Grundwassers (aufgrund von Düngung mit Fäkalien) schnell auf kritische Werte an. Durch eine Entfernung oder zumindest Reduzierung des Nitrats mithilfe eines sogenannten Regenerations-Salzes lässt sich akzeptables Gebrauchswasser herstellen. Für den Einsatz als Trinkwasser empfiehlt sich dennoch eine weitere Behandlung mit Aktivkohle oder Umkehrosmose.

 

Gambio.de © 2015 by Richard Rickert, Junga Klare Quelle